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21.12.2011, 12:35 Uhr | Übersicht | Drucken
Bessere Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der Rente statt Betreuungsgeld!
Wenn schon Betreuungsgeld, dann bitte nachhaltig gestaltet!

Die Frauen Union Aachen spricht sich gegen das geplante Betreuungsgeld aus. Sollte dies in Berlin anders entschieden werden, will sie den Verzicht auf eine Barauszahlung und stattdessen eine nachhaltige Gestaltung dieser Geldleistung.

Sie spricht sich für den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung, für eine verbesserte Anerkennung von Kindererziehungszeiten, besonders für die vor 1992 geborenen Kinder, um der Altersarmut von Frauen vorzubeugen, und gegen eine Barauszahlung des Betreuungsgeldes aus.


Aachen -

Das Betreuungsgeld soll wahlweise für die private Altersvorsorge, eine Pflegeabsicherung, die berufliche Weiterbildung oder die berufliche und gesellschaftliche Integration eingesetzt werden. Damit wird für Frauen und Männer, die ihre Kinder in den ersten Jahren zu Hause betreuen, eine bessere Absicherung im Alter und bei Pflegebedürftigkeit, mehr Chancen für den beruflichen Wiedereinstieg bzw. die Karriere und eine verbesserte Integration in Gesellschaft und Beruf für Migrantinnen und Migranten erreicht.

Die Frauen Union fordert statt des Betreuungsgeldes eine verbesserte Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der Rentenversicherung bzw. eine Aufstockung der Rente, um der real existierenden Altersarmut besonders von Frauen entgegenzuwirken. Sie fordert für die Erziehung und Betreuung von vor 1992 geborenen Kindern die Anrechnung von drei Jahren statt wie bisher einem Jahr auf die Rente.

Nur so ist eine tatsächliche Wahlfreiheit für Frauen und Männer zu verwirklichen! Nur so wird der Armut besonders von Frauen vorgebeugt, die ansonsten im Alter unsere finanzielle Unterstützung benötigen.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Frauen Union Aachen!

Weitere Informationen:
"Wahlfreiheit verwirklichen - Erziehungsleistung anerkennen - Bildungschancen ermöglichen" Beschluss der Frauen Union vom 06.03.2010



aktualisiert von Angela Klassmann, 18.01.2012, 12:53 Uhr


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